Trauriger Abschied

Der Tod gebört zum leben, man kann rein garnichts dagegen tun.
Jeder liebt jemanden, ob Mensch oder Tier, ob Familie oder Freunde, und doch müssen wir irgendwann von unseren geliebten abschied nehmen, manchmal früher, manchmal später.

Es ist gerade eine seltsame Zeit für mich, kaum hat unsere Freundin Corona angefangen die Menschheit zu dezimieren, wurden plötzlich viele Tiere um mich herum krank.
Angefangen hat es mit dem Hund meines Freundes, plötzlich konnte er mit den Hinterläufern nicht mehr gehen.

Fast Zeitgleich sagte mir meine Mutter, dass ihre Katze, also die Katze mit der ich aufgewachsen bin, dem Tod geweiht ist, da sie ohnehin schon viele Vorerkrankungen hatte wie Epilepsie, schwache Nieren und Herz, aber auch schon ein beachtliches Alter hatte (18).
Ich freue mich, dass ich mich noch verabschieden konnte von meinem Baby das mich durch so viele schlimme Zeiten in meiner Jugend begleitet hat.
Es ging ihr definitiv nicht mehr gut. Ein paar Tage nach meiner Verabschiedung ist sie dann gestorben.

Kein Monat später, ging es dann dem Hund meines Freundes sehr schlecht – sprich – so schlimme Schmerzen, dass er nicht mal mehr liegen konnte, somit auch nicht mehr schlafen.

Man stellt sich selbst dann immer die Frage, hätte man früher etwas tun sollen?

Nunja, jetzt, knappe 2 Monate später, als ich mich schon von 2 geliebten Tieren verabschieden musste, ist meine eigene Katze sehr krank, und stehe vor der Entscheidung, warten oder handeln.

Solch eine Entsprecheidung ist niemals einfach. Aber muss getroffen werden.

Sie hat eine Nierenerkrankung namens „Polyzystische Nierenkrankheit“.
Leider erst diagnostiziert nachdem sie sich vor knappen 1 1/2 Monaten täglich übergeben hat.
Und seit der Diagnose verschlechtert sich ihr Zustand einfach nur noch.
Sie sitzt zusammengekauert da, frisst sehr wenig, übergibt sich regelmäßig, hat fast nur noch Durchfall.

Ich habe nur Medikamente für die Niere bekommen, da Schmerzmittel erst wieder die Niere belasten würden, und regelmäßige Infusionen sind keine Option, da es für meine Katze eine Qual wäre, weil sie die verschreckteste Katze ist, die ich jemals gesehen habe.
Bekommen habe ich sie als sie vermutlich schon 8 war, angeblich wurde sie zuvor von ihrem Katzenbruder gemobbt.

Bei mir hatte sie noch ein ruhiges Leben, das macht mich froh.
Ich hätte mich gefreut wenn sie noch länger bei mir gesund und munter ihre Seelenruhe genießen kann, aber ich möchte nicht verantworten, dass sie eine Qualvolle Todesphase hat.

Darum muss ich mich nun verabschieden.

Ich liebe dich Pebbles

„Meine allerliebste Katze,
du hast immer gehalten
meine Hand mit deiner Tatze,

eingeschlafen Hand in Hand,
zusammen rübergegangen ins Träumeland,

werde dich nun begleiten,
beim hinüberschreiten,

über die Regenbogenbrücke,
wirst hinterlassen eine große Lücke.

bemühe mich, nicht lange traurig zu sein,
und wenn ich es bin, dann schreib ich einen Reim.

Ich danke dir mein Süßes Babylein,
mit dir hab ich mich nie gefühlt allein.

Geh nun hinüber,
dann ist der Schmerz auch bald vorüber.

Meiner wird auch einmal vergehen,
irgendwann werden wir uns wiedersehen!“

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